Autor: markusmaier (Seite 4 von 7)

Ein Seitensprung fürs Leben! – RBL vs. SGE (2:1)

Meine liebe Eintracht, meine schöne Diva vom Main, es war sehr schön dich nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. Schön, dass du nach Leipzig gekommen bist und mich zu meinem Geburtstag besucht hast. Es tut mir deshalb besonders leid, dass ich dir gerade jetzt etwas nach so vielen gemeinsamen Jahren beichten muss.

Ich habe dich als 9-jähriger Junge kennengelernt und mich sofort in dich verliebt. Ich würde sagen, es war die Liebe auf den ersten Blick, die mich damals im Waldstadion ereilt hat. Bein, Stein, Körbel, Bindewald und Falkenmayer. Damit begann unsere Liebe. Später trug das Gefühl andere Namen wie Yeboah, Okocha oder Gaudino. Weber, Schur, Fjörtoft, Nikolov, Russ und Alex Meier – Fußballgott . Ich glaube, ich könnte ewig so weitermachen. Du hast für mehr als zwanzig Jahre eine der wichtigsten Rollen in meinem Leben gespielt. Weiterlesen

Supercalifragilisticexpialigetisch – RBL vs. ASM (1:1)

1987. Der Europapokaltraum von Leipzig – für mich als nicht einmal 12-Jährigen gab es die zweite Halbzeit immer nur heimlich vor’m Radio (nein, Mutti hat nie gesagt, dass sie wusste, was ich mache ;-)). In der Grünauer Platteist  gleichmäßiges Flimmern in den Fensterscheiben zu sehen. Ganz klar: Wenn ich groß bin, will ich auch mal Europapokal im Stadion sehen! Dreißig Jahre später: Die Fußballlandschaft ist kaum wiederzuerkennnen – aber lassen wir das. 13. September 2017. Leipzig. Innenstadt. Mittag. Erwachsene Männer, irgendwie in rot-weiß gekleidet, laufen mit Dauergrinsen durch die Stadt. Doch heute ist das kein Fall für das „bunte Auto“ wie wir als Stifte im Jahr 1987 zu sagen pflegten, sondern einfach der ganz normale Wahnsinn des Tages. Weiterlesen

Mit Bildung fit in die Zukunft – Start der Kooperation mit dem Forikolo e.V.

Wir Knautbullen sind fest in der Leipziger Region verankert und unterstützen gern die 60. Grundschule und ihren Förderverein sowie die Nachwuchsarbeit des ansässigen Sportvereins KSC 1864 e.V. Doch wir können nicht die Augen davor verschließen, dass überall auf der Welt weit dringendere Probleme auf Abhilfe warten. Für Sierra Leone, im Human Development Index immer noch unter den zwhn ärmsten Ländern der Welt aufgeführt, engagiert sich unser Mitglied Stefan im Verein Forikolo e.V. War es vor zwanzig Jahren noch der blutige Bürgerkrieg, der die Schlagzeilen beherrschte, sind es in den letzten Jahren Ebola, Malaria und erst vor wenigen Tagen massive Regenfälle mit Erdrutschen gewesen, die die Meldungen aus Sierra Leone dominierten. Doch trotz aller Armut gehört auch in Sierra Leone der Sport zu den Dingen, die die Menschen begeistern. Erste RB Leipzig Fahnen wurden vor Ort schon gesichtet. Aus diesem Grunde freuen wir uns, dass wir als Knautbullen künftig öfter den Forikolo e.V. unterstützen werden, um den Menschen in Sierra Leone das Leben ein wenig besser machen zu können. Das, was in der Politik die Grundsteinlegung ist, fällt bei uns zwei Nummern kleiner aus: Symbolisch übergab Markus Fanschals an den Forikolo e.V. Mehr wird folgen: Federmappen und andere Schulutensilien sollen noch in diesem Jahr ebenso den Weg nach Sierra Leone finden wie Fußbälle und weitere Sport- und Fanartikel.

Mehr zu Forikolo unter www.forikolo.de und in diesem kurzen Vorstellungsvideo:

Schwarzwälder Torte zum Heimauftakt – RBL vs. SCF (4:1)

Es gibt unangenehmere Aufgaben als über einen Heimauftakt zu berichten – vor allem, wenn man nach zittriger erster Halbzeit eine fulminante zweite erlebt, und dann mit drei Punkten und 4:1 Toren heimfahren kann. Besondere Freude bereitete mir aber, dass ich  das B-Block-Debüt zweier Knautbullen-Papas samt Söhnen begleiten durfte. Der erste Schock war die Ansage: !Um 12:40 Uhr fährt die Bahn.“ Schock Nummer zwei: „Ja, hier stehen wir jetzt eine dreiviertel Stunde an.“ Doch ohne Fleiß kein Preis. Das B-Sektor-Erlebnis hat jedoch für alle „Qualen“ entschädigt.
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Bruch mit der Tradition – S04 vs. RBL (2:0)

Neue Saison, neues Gefühl. Erstmals starten unsere Roten Bullen mit einer Saisonniederlage. Knautbulle Svenson ist kurzentschlossen nach Gelsenkirchen gefahren und hat seine Eindrücke mitgebracht:

Sehr spontan haben wir uns für die Anreise mit dem Zug entscheiden. Auf der Fahrt von Knaut-City bis Gelsenkirchen war keine Augenpflege in Form eines Nickerchens möglich. Am Hauptbahnhof angekommen gesellten sich einige Schalker Fans hinzu, welche ihre Wurzeln in Leipzig haben und ihr Herz bereits auch an andere Leipziger Vereine vergeben hatten. Neben den Schalker Fangesängen waren regelmäßig die bekannten „Anti-RB“-Gesänge zu hören. Für Heiterkeit unter dem einen oder anderen Mitfahrer mit Sympathien für RB, welche meist ohne Fankleidung unterwegs waren, sorgten die in satten sächsischen Dialekt gesungenen Schalke-Lieder. Später kam noch ein Junggesellenabschied hinzu. Der Bräutigam durfte diverse Wäschestücke von jungen Damen organisieren, was ihm auch gelang, und sorgte für abwechslungsreiche Stimmung. Weiterlesen

Ligafastenbrechen: Auswärtsspiel daheim

Drachrenbootrennen, Orts- und Vereinsfest und dann noch der Saisonauftakt – das alles bot der 19. August 2017. Wie bringt man das unter einen Hut? Ganz pragmatisch: Sascha, seines Zeichens Gründungsbulle, lud spontan zu Bier vom Fass (Krosti – Ehrensache!) und Gegrilltem ein. Material in Form von Zelten, Bierbänken etc. war Dank unserer Community schnell beisammen und bei herrlichstem Wetter stand einem phantastischen Fußballabend nix im Wege. Alles in allem fanden sich rund 60 Knautbullen und Freunde ein, um gemeinsam das Ligafastenbrechen zu begehen. Natürlich mit viel Folklore in Gelsenkirchen: Schließlich musste ja besungen werden, welcher Spieler der Traditionsreichste auf diesem Planeten ist, wenn man den Gerüchten glauben darf, was das älteste Gewerbe der Welt sei. 😉 Sei’s drum – wir sind nicht gegen Schalke, sondern FÜR RB! Einzig das Spielergebnis passte nicht so ganz, wie hinlänglich bekannt. Das Trostpflaster gab’s Sonntag: Pokal-Zweitrundenkracher Ende Oktober – Danke, Carolin Kebekus!

Fortsetzung? Garantiert! Denn unser Sascha gab gleich am Morgen danach bekannt:

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Petition des KSC 1864 e.V. – erste Hürde genommen!

Liebe Knautbullen, Liebe Freunde des KSC 1864 Leipzig e.V!
 
Vor ein paar Wochen haben wir Euch gebeten, die Petition unseres örtlichen Sportclubs mitzuzeichnen. Vielen Dank an alle Unterstützer, die dieser Bitte gefolgt sind! Inzwischen ist die Stellungnahme der Stadtverwaltung veröffentlicht. Es sind noch eine Menge formaler Hürden zu überwinden, aber wir dürfen vorsichtig optimistisch nach vorn blicken. Der Vorstand des KSC hat nun, bezugnehmend auf die veröffentlichte Stellungnahme nochmals alle Stadtratsfraktionen für unser Vorhaben sensibilisiert. Nachzulesen ist die Stellungnahme der Verwaltung unter https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1007083
Die erste Hürde ist genommen, doch nun heißt es: Weiter am Ball bleiben und die entscheidenden und handelnden Akteure weiter von unserem Vorhaben zu überzeugen und mit allen Beteiligten eine Lösung zu finden, die für all nützlich und tragbar ist – Bitte unterstützt uns weiterhin dabei, indem Ihr überall da, wo es sinnvoll ist, für unser Vorhaben werbt!

Mitgliedertreffen August 2017

Sommerpause, Schulferien, Urlaub – Endlich vorbei! Traditionell trafen wir uns bei Dimitris, um uns die Knautbullenplatte schmecken zu lassen. 20-22 Mitglieder wurden es letztlich an diesem herrlichen Sommerabend. 3 Mitglieder haben ihre Probezeit mit Bravour absolviert und wurden in unseren Fanclub als Mitglied aufgenommen. Somit sind wir jetzt 44 Mitglieder plus 7 Personen in Probezeit. Leider waren unsere drei neuen im Familienurlaub, aber wir wollten die Aufnahme gern vor dem 1. Bundesligaspieltag vollziehen – also gab es eine kleine Zettel-Choreo, die mit viel Wohlwollen im fernen Urlaub aufgenommen wurde. Weiterlesen

Think Global, Act Local – Einsatz in der Grundschule

Nach dem Fußballturnier beim örtlichen Sportverein hieß es nur ganz kurz „Füße hoch“.  An der Grundschule musste das neue Schuljahr vorbereitet werden und dazu gehört, dass Tische und Stühle neu zu organisieren sind. Alles in allem waren um die 100 Tische und 200 Stühle über 4 Etagen hin und her zu bewegen. Eigentlich hätte das eine Umzugsfirma gemacht, aber für die Knautbullen war es Ehrensache, dass das ohnehin schmale Schulbudget besser in Schulmaterialien für die Kinder investiert wird. Weiterlesen

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