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Saisonrückblick 2018/2019 der Auswärtsfahrer

Zu Gast beim Punktelieferant: Hertha BSC – RBL 0:3

Nachdem in den letzten beiden Spielzeiten die Auswärtsfahrt ins Olympiastadion immer zum Saisonende stattfand, war es diesmal schon am 10. Spieltag das Topspiel in Berlin. Es ging dabei nicht um die Qualifizierung für einen europäischen Wettbewerb, sondern um die ersten drei Zähler nach zwei torlosen Unentschieden in der Bundesliga. Aufgrund des Boykotts der Hertha-Fans wurde unser Auswärtsspiel zum Heimspiel. Das Spiel endete verdient mit einem 3:0-Sieg für die Leipziger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolfsburg WOB – RBL 1:0 

Nach einer beeindruckenden Serie in den vorangegangenen Spielen ging es nach der Länderspielpause in die Autostadt nach Wolfsburg. Der Gästeblock dort ist nicht der Beste in der Liga, zumal man hinter Gittern steht und die Sicht auf das Spielfeld schon dadurch sehr eingeschränkt ist. Die Fanbusse waren erst kurz vor knapp am Stadion, so konnten wir unser Fanclubbanner leider nicht aufhängen, da alles bereits besetzt war. Zum Spiel: Unsere Jungs konnten nicht den Schwung aus den letzten Ligaspielen mitnehmen und verloren unglücklich gegen die Wolfsburger mit 1:0.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzernduell Teil II in Salzburg RBS – RBL 1:0

Im Morgengrauen ging es am 29. November 2018 mit dem Fan-Sonderzug SDZ 19797 um halb sieben nach Salzburg. Nach einer knapp neunstündigen Fahrt kamen wir endlich in Salzburg an. Von dort aus begann der Fanmarsch der mitgereisten RBL-Fans in Richtung Red-Bull-Arena SALZBURG!!! Nach einer zwischenzeitlichen falschen Führung durch die Salzburger Polizei und etwa 5 km Strecke erreichten die Fans nach etwa drei Stunden das Stadion. Die Zustände im Gästeblock waren etwas chaotisch, da die Ordner bei der Einlasskontrolle mit der Masse an Fans aus Leipzig überfordert waren. In einem interessanten Spiel konnten sich die Gastgeber nicht unverdient mit 1:0 gegen unsere Jungs durchsetzen.

             

 

Vorweihnachtliche Klatsche in Freiburg SCF – RBL 3:0

 

Eine Auswärtsreise nach Freiburg lohnt sich immer. So machten wir uns am Samstag, den 08.12.2018 gegen fünf Uhr morgens in Fankleidung mit dem ICE auf den Weg nach Freiburg. Als wir ankamen, besuchten wir erst einmal den ortsansässigen Weihnachtsmarkt. Danach ging es gemeinsam mit den Fans des SC Freiburg in Richtung Stadion. Dass wir uns an die Fans des SCF „angehangen“ haben, stellte sich als nicht ganz blöd heraus. Schließlich liegt das Stadion versteckt, wo man es eher nicht vermutet, inmitten einer Siedlung aus Einfamilienhäusern. Als alle Fans aus der Straßenbahn ausstiegen, folgten wir ihnen an Vorgärten entlang zum Stadion. Im Stadion haben wir das Banner aufgehängt, wobei man eher sagen muss, dass das Banner für uns aufgehangen wurde. Die freundlichen Ordner im Gästeblock kennen sich eben mit der etwas gewöhnungsbedürftigen Konstruktion aus, die man in keinem anderen Stadion so vorfindet. Das Spiel ist kurz erzählt: Freiburg gewinnt mit 3:0 gegen unsere Rasenballer, da wir kein gutes Spiel gemacht und unsere wenigen Chancen leider nicht verwerten konnten. Nach dem Spiel ging es wieder mit den freundlichen SCF-Fans mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Uns wurden während der Fahrt Restaurants von den Einheimischen empfohlen, die gute Küche anbieten. Im Restaurant wurden wir dann zwar mit Freiburg-Fans verwechselt, aber trotzdem herzlich empfangen. Am nächsten Tag ging es am Abend zurück nach Leipzig.

 

Nürnberg FCN – RBL 0:1

 

Am 24. Spieltag stand das Auswärtsspiel beim Aufsteiger aus Nürnberg auf dem Plan. Mehrere Knautbullen haben sich auf den Weg gemacht, um weitere Punkte für die Champions-League-Qualifikation einzufahren. Die Anfahrt nach Nürnberg gestaltete sich etwas schwierig, da die Autobahn in Richtung Nürnberg aufgrund eines Unfalls gesperrt war. Trotzdem konnten alle Knautbullen das Stadion rechtzeitig erreichen. Bei Ankunft am Stadion war der Auswärtsblock schon sehr üppig gefüllt. Leipzig konnte durch einen Treffer von Lukas Klostermann mit 1:0 auswärts gewinnen.

 

Augsburger Puppenkiste schenkt uns DFB-Halbfinaleinzug FCA-  RBL 1:2 n.V.

 

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat sich RB Leipzig für das Viertelfinale im DFB-Pokal qualifiziert, und der Zufall wollte es, dass wir wieder Augsburg zugelost bekommen haben. Dieses Mal treffen wir auswärts auf den Gegner, gegen den wir in 180 Minuten in dieser Saison noch kein Tor schießen konnten. Im Pokal ist klar, eine Mannschaft muss als Sieger vom Platz gehen, auch wenn es über 120 Minuten oder Elfmeterschießen gehen muss. Mit Vorfreude haben wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Augsburg gemacht. Dass wir vom Hotel keine Auskunft zur Lage des Stadions und zum vermeintlichen Pokalspiel des FC Augsburg erhielten, überraschte uns dann doch. Egal: Die Besichtigung der „Fuggerstadt“ und der Augsburger Puppenkiste vermittelte uns den Eindruck einer schönen und lebenswerten Stadt. Auf dem Weg zur Heimstätte des FCA wurden wir mehrfach von Passanten angesprochen, die unserer Mannschaft die Daumen drückten. Das Spiel war zunächst auch wieder wie erwartet sehr zäh, aber das ist gegen Augsburg nicht unüblich. Nachdem uns Timo Werner in der 2. Halbzeit in Führung gebracht hat, konnte Augsburg glücklicherweise mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit noch ausgleichen. Danach entwickelte sich ein packender und spannender Pokalfight. Kurz vor Schluss der Verlängerung konnte Marcel Halstenberg einen berechtigten Handelfmeter verwandeln und schoss uns ins Halbfinale. Am Ende war es ein gelungener Pokalabend für unsere Leipziger.

 

 

Über Hamburg fahr’n wir nach Berlin HSV – RBL 1:3

 

Neben Hamburg waren auch noch Bayern und Bremen für das Halbfinale des DFB-Pokals qualifiziert. Demnach war das wahrscheinlich das einfachste Los für unsere Jungs. So machten wir uns am 23.04.2019 um sieben Uhr morgens auf den Weg mit dem Zug nach Hamburg. Unterstützung bekamen die Leipziger von unserem 7-jährigen Enkel aus Berlin, damit die Leipziger Mannschaft in seine Heimatstadt Berlin kommen kann. Am Mittag blieb noch Zeit für eine Bootstour auf der Alster. Der Kapitän war natürlich ein HSV-Fan, gegenseitig wurde sich viel Glück für das Spiel gewünscht. Direkt am Ufer der Alster residierte das Team von RB Leipzig, so statteten wir zumindest dem Mannschaftsbus vor dem Hotel noch ein Besuch ab. Nach einer Stärkung bei McDonalds ging es in Richtung Stadion. Der Gästeblock war gut gefüllt, alle wollten gemeinsam die erste Teilnahme an einem nationalen Endspiel erreichen. Nach einer guten Anfangsphase mit der frühen Führung für RBL konnte der HSV noch vor der Halbzeitpause den Ausgleich erzielen. In den zweiten 45 Minuten übernahm Leipzig die Initiative und besiegte den HSV mit 3:1. Damit war das Finale in Berlin gebucht. Bevor es am nächsten Tag zurück nach Leipzig ging, wurde noch das Miniaturwunderland besucht. Dort traf man auf einige RBL-Fans, die ebenso happy über unseren Finaleinzug waren wie wir. Auch während der Zugfahrt nach Hause wurden wir zum Pokalfinale beglückwünscht. Während der Zugfahrt wurde das zweite Halbfinalspiel zwischen Bremen und München gesehen, um den Finalgegner zu erfahren.

 

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Vor sechs Tagen wurde das 10-jährige Vereinsjubiläum von RB Leipzig gefeiert, dazu schenkte man sich die erstmalige Teilnahme am DFB-Pokalfinale. Zuvor war schon klar, dass dies ein großer Tag für Leipzig und die Region werden wird, auf den alle schon wochenlang vo  rher hin fieberten (24.000 Tickets innerhalb von drei Stunden verkauft!!!).

Unter den vielen Knautbullen-Fans waren drei mit dem Fan-Sonderzug nach Berlin gestartet, um anschließend das RBL-Fanfest auf dem Breitscheidplatz zu besuchen. Danach startete der Fanmarsch der RBL-Fans in Richtung S-Bahnhof Charlottenburg. Die letzte Strecke ging es mit der S-Bahn zum Olympiastadion. Das Spiel wurde durch eine riesige Choreographie im Fanblock eröffnet. Das Spiel gewann der FC Bayern deutlich mit 3:0. Es war trotzdem eine besondere Atmosphäre und ein Highlight für alle.

    

 

Choreo-Aufbau zum 10-jährigen RBL-Jubiläum

Zum letzten Saison-Heimspiel 2018/2019 stand der 10-jährige Geburtstag von RasenBallsport Leipzig am 19.05.2019 im Mittelpunkt. Schon Monate vorher wurde die Choreo geplant, um diesem Jubiläum beim Heimspiel gegen Bayern München einen würdigen Rahmen zu verpassen. So trafen sich am 10.05.2019 gegen 17 Uhr fünf Knautbullen und bereiteten die Choreographie im Stadion vor. Nach fast drei Stunden war das Stadion bereit: Beim Einlaufen der Mannschaften am Spieltag wurde die Schüssel in ein rot-weißes Farbenmeer getaucht.

Zu Gast im legendären Celtic Park – CEL vs. RBL (2:1)

Donnerstag, 08.11.2018 um 08:35 auf dem Leipziger Flughafen zum Auswärtsspiel. Das war für mich komplett neu. Über Düsseldorf flog ich nach Glasgow, wo wir pünktlich landeten. Ich konnte es kaum erwarten, zum Stadion zu fahren, so dass ich bereits vor Stadionöffnung am Celtic Park war und den „The Celtic Superstore“ sowie die Statue von Jock Stein („Football without the Fans is nothing.“) aufsuchte. Vor dem Spiel dann Gänsehautatmosphäre pur. Eine Lasershow und im Anschluss der You’ll Never Walk Alone – Song welchen die offiziellen 56000 Celticfans grölten.

Celtic ging bei strömenden Regen in der 11. Minute in Führung, RB konnte in der 78´ durch Augustin ausgleichen und geriet sofort wieder in Rückstand. Endstand 2 : 1.

Trotz der Niederlage hatte kein RB-Fan schlechte Laune. Diese Atmosphäre hat alle beeindruckt. Nach dem Spiel wurden Fanschals getauscht, auch ein Knautbullenschal ging an einen Celticanhänger. Leider ließ sich unsere Mannschafft nicht vor ihren mitgereisten Fans sehen, was viele enttäuschte.

 

El Plastico reloaded – RBL vs. TSG (2:0)

Nachdem bereits im September unser zukünftiger Trainer das Leipziger Team aus der Nähe betrachten durfte, war ihm das Pokallosglück hold und bescherte ihm zum Reformationstag einen Pokalabend an künftiger Wirkungsstätte. Respektvoll traten beide Mannschaften auf und gingen kein Risiko ein, sodass es folgerichtig 0:0 zur Pause stand. Weniger respektvoll ging es leider am vorangegangenen Heimspiel zu, als unsere Fankollegen der Rainbow Bulls von anderen Stadionbesuchern heftigst beschimpft wurden. Entsprechend positionierten sich die im und außerhalb des Fanverbands organisierten Fanclubs und initiierten eine Soli-Aktion für die Rainbow Bulls. Alles war natürlich  kurzfristig und mit der heißen Nadel gestrickt, aber um unser Banner mit Regenbogen-Bändern zu drapieren hat es gereicht. Weiterlesen

Wenn die Schotten nicht mehr rocken – RBL vs. CEL (2:0)

Nun waren sie also da – die Schotten. 8.000 hieß es einst, dann wurden es peu à peu weniger. Schließlich war es „nur“ noch ein angekündigter voller Gästeblock mit Bundesligakontingent  – aber immerhin!

Laut und stimmgewaltig sind die Schotten angereist. Die Akustik des Leipziger Hauptbahnhofs wurde mehrere Male ausgiebig getestet. Die Wirte im Drallewatsch und andernorts haben aus den leeren Lagerbeständen im Januar gelernt, und Geschichten über mangelnde Biervorräte drangen nicht an unser Ohr. Dafür aber die Knautbullen, die am Nachmittag in der Innenstadt im Stau standen und innerhalb von 20 Minuten eine satte Wagenlänge vorangekommen waren. Schuld daran war der Fanmarsch der Schotten, der mitten im besten Feierabendverkehr eben diesen zum Erliegen brachte. Weiterlesen

Knautbulle mit Köpfchen – Flori ist Deutscher Meister

Vom 7. bis 9. Mai fanden im thüringischen Friedrichroda die deutschen Schulschachmeisterschaften statt. In der Altersgruppe 1./2. Klasse setzte sich das Team der 60. Grundschule in Leipzig durch und darf sich nun Deutscher Meister nennen! Der Förderverein gratuliert herzlich dem Knautbullen Florian sowie seinen Teamkollegen Elias, Benjamin, Johanna Sophie und Nicolas. Ebenso gilt unser Glückwunsch Herrn Niesch als Teambetreuer und natürlich allen, die an der 60. Grundschule mitgewirkt haben, damit der Schachsport gefördert wird.

Jetzt wird gefeiert! Weitere Infos und Bilder später auf der Webseite des Schulfördervereins der 60. Grundschule.

Ostern durch den Schnee – H96 vs. RBL (2:3)

Nach den letzten fünf Bundesligaspielen mit zwei Niederlagen (Frankfurt und Köln), zwei Unentschieden (Dortmund und Stuttgart) und einem Sieg (FC Bayern) ging es nach Hannover. Wenn man den Statistiken glaubt, dann gibt es nur eins: AUSWÄRTSSIEG. Noch spontaner als sonst entschieden wir uns für den Weg nach Hannover. Über soziale Medien bekamen wir Kontakt zu einer Gemeinschaft, die sich regelmäßig selbst ihre Auswärtsfahrten organisiert und hatten somit unsere Plätze im Bus und die Eintrittskarten sicher.  Weiterlesen

Ein „Tenki“ aus Sierra Leone

Während wir in Leipzig immer noch die Nachwehen des Winters spüren hat es in Forikolo/Sierra Leone um die 30 Grad Tagestemperatur. Als wir am 12. Februar unsere Anerkennung als OFC erhalten haben, haben  wir mit den Fanbeauftragten Benni und Axel auch über den Verein Forikolo e.V. und dessen Engagement in Sierra Leone gesprochen. Nun war es soweit: Ein Mitglied des Forikolo e.V. nahm ein Paket mit RB-Fanutensilien mit nach Ostafrika (Danke an RB Leipzig!) und überreichte es an die Leute vor Ort. Abu und Georg Mansarai, die Ansprechpartner in Sierra Leone, verteilten es sogleich und baten zum Gruppenbild. Gemeinsam mit einem dicken „Tenki“ („Danke“) erreichten uns uns die nebenstehenden Bilder. Weiterlesen

Alle guten Dinge sind DREI – RBL vs. FCB (2:1)

Beim ersten Mal tat’s noch weh
Beim zweiten Mal nicht mehr so sehr
Doch heut‘ weiß ich, dass man
Gewinnen kann

Nun, schlechte Reime (am 21. März ist UNESCO-Welttag der Poesie – das verspricht Besserung ;-)) mit mindestens ebenso schlechtem Versmaß sollen nicht das klasse Spiel unserer Roten Bullen schmälern. Das dritte Heimspiel gegen Bayern in unserem zweiten Wohnzimmer. Nach einer Niederlage folgte ein Unentschieden (zumindest mit Abpfiff der zweiten Halbzeit) und gestern Abend dann endlich der ersehnte Sieg!

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